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Türkei: Antalya - Izmir, Istanbul, August 2011

Reisereportage

4. Tag: Von Antalya nach Adrasan
Bereits in Deutschland hatten wir bei Holiday Autos unseren Mietwagen gebucht. Wir entschieden uns damals für die Kategorie „Hyundai i20, 3-Türer, Klimaanlage“. Wie bei der Buchung (Hotelzustellung) gewünscht stand Punkt 10 Uhr ein Mitarbeiter des türkischen Holiday Autos-Kooperationspartners „Almira“ vor dem Hotel und brachte einen Ford Fiesta mit 5 Türen und Klimaanlage. Um es vorweg zu nehmen: Wir waren von der Lieferung bis zur Abholung des Mietautos sowie von der Qualität des Wagens sehr begeistert und können sowohl Holiday Autos als auch direkt Almira nur empfehlen. Die vertraglichen Einzelheiten wurden routiniert von dem Mitarbeiter vor Ort geklärt und alles lief reibungslos. Zudem bietet Holiday Autos als einer der wenigen Mietwagen-Anbieter eine Vollkasto ohne Selbstbeteiligung an, die sich in der Türkei grundsätzlich sehr empfiehlt!

Schnell verstauen wir unser Gepäck im Kofferraum und laden die Rückbank mit Trinkwasser-Kanister voll und los geht’s. Auf der Schnellstraße D400 zieht es uns an der Mittelmeerküste entlang Richtung Adrasan, wo wir uns im Maviay Hotel einquartieren wollen.

Phaselis
Wir fahren an Retortenstädten wie Kemer vorbei, die vor allem von russischen Touristen bevölkert werden, wie die Beschriftung an den Geschäften und Restaurants vermuten lässt. Uns hält hier nichts länger und wir kurven weiter nach Phaselis. Etwa 3 Kilometer vor der Abzweigung nach Tekirova liegt die fantastische lykische Ruinenstadt Phaselis. Für 8 Lira Eintritt pro Person passieren wir das Kassenhäuschen mit unserem Auto und fahren direkt in die Ruinenstadt. Vor dem Aquädukt parken wir im Schatten großer Pinienbäume und stürzen uns direkt ins „Museum zum Anfassen“. In türkischen Ausgrabungsstätten gibt es keine Absperrungen. Hier kann jeder auf den Überresten herumklettern und alles anfassen. Phaselis wurde an der Grenze zwischen Lykien und Pamphylien gegründet und diente als Hafen zur Verschiffung von Bauholz, Rosenöl und Duftstoffen. Heute kommen einige Touristen hierher, um die Ruinen zu bestaunen oder in einer der drei malerischen Buchten zu baden und teilweise über den ehemaligen Hausmauern zu schwimmen. Wir erklimmen noch schnell das Theater und werden für die Mühe auch hier wieder mit einer umwerfenden Aussicht belohnt – kurz genießen und weiter geht es. Reisende mit etwas mehr Zeit, sollten sich auf alle Fälle in der mittleren der drei Buchten erfrischen. Duschen und WCs sind vorhanden.

Eigentlich hatten wir uns beeilt, um nach Olympos und Chimaira zu kommen und uns von den brennenden Felsen begeistern zu lassen, doch in unserer Straßenkarte der Türkei sind Straßen eingezeichnet, die es gar nicht gibt und wir lassen uns dadurch auch noch auf falsche Wege locken. An dieser Stelle sollte man sich von der Schnellstraße D400 kommend auf alle Fälle auf die Ausschilderung verlassen. Jedenfalls ist die Zeit nun weit voran geschritten, sodass wir uns lieber direkt nach Adrasan begeben. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass sich in dem kleinen Ort an der „Küstenstraße“, die stellenweise eher eine Schotterpiste ist, ein Hotel ans nächste reiht und zwischendrin noch kleine Pensionen tummeln. Wir geben alles, doch finden das Maviay Hotel nicht. Wir fragen hier und da die wenigen Einheimischen, doch kein kann uns sagen, wo das Hotel zu finden ist. Doch schließlich stoßen wir auf einen freundlichen Pension-Besitzer. Nachdem er merkt, dass unsere Sprachkenntnisse für nicht mehr als eine Frage nach dem Weg reichen, zückt er kurzer Hand sein Handy und ruft Ismet an. Ismet – so stellt sich heraus, ist der Hotelbesitzer. Nach wenigen Minuten steht er mit seinem Auto vor uns, signalisiert uns, dass wir ihm folgen sollen und so rasen wir ihm hinterher bis zum Hotel.

Zugegeben: Das Hotel ist einfach und nicht jede Balkontür schließt richtig, aber immerhin ist es sauber. Uns hält es hier trotzdem nicht lange zur Erholung. Lieber begeben wir uns zum Strand (etwa 5 Minuten zu Fuß) und springen in die erfrischenden Fluten. Der sandige Strand ist in einer hübschen Bucht, von Bergen umgeben, gelegen und gegen 19 Uhr leider etwas schattig. Hungrig vom Baden und von der Reise gehen wir zurück zum Hotel und freuen uns, an diesem Abend die Kochkünste von Ismet und seinem Sohn kennen lernen zu dürfen. Die beiden kredenzen uns ein einfaches, aber sehr leckeres türkisches Menü mit türkischer Linsensuppe, Köfte (türkische Hackbällchen) und frischem Obst. Dazu gibt es ein, zwei kühle Efes (türkisches Bier, das nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird) und der Tag ist perfekt.

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